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Das Projekt „Krieg=daDa“ im Jahr 2010 ist dreiteilig und findet in ebenso vielen europäischen Ländern(Italien, Deutschland und Österreich) statt. |
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18.Juni 2010 um 15.30 beim friulanischen „Festival della Pace“ in der
Chiesa di San Francesco in Udine(Italien) |
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„Der Kaiser von Atlantis
oder Die Todt-Verweigerung“ |
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Das dokumentarische Musiktheater über die Oper „Der Kaiser von Atlantis oder Die Todt-Verweigerung“ von Viktor Ullmann wird am 18.Juni 2010 um 15.30 beim friulanischen „Festival della Pace“ in der Chiesa di San Francesco in Udine(Italien) gezeigt. Es ist dies die Erstaufführung der italienischen Fassung des Films von Herbert Gantschacher(Buch & Regie) und Erich Heyduck(Schnitt & Gestaltung). In seiner Oper „Der Kaiser von Atlantis oder Die Todt-Verweigerung“ verwendet Viktor Ullmann seine Erfahrung als Soldat in der k.u.k. Wehrmacht im Großen Krieg. Ullmanns Fronterlebnisse aus dem Ersten Weltkrieg an der Isonzofront bilden das Grundgerüst für das Libretto der Oper, sind aber auch in der Musik zu finden. Der Kurator des Festivals in Udine ist der deutsche Politikwissenschafter und Pionier der Friedensforschung, Prof. Ekkehart Krippendorff, der im Herbst 2008 die Ausstellung „Viktor Ullmann – Zeuge und Opfer der Apokalypse“ im Dokumentationszentrum Prora auf der Insel Rügen(Deutschland) gesehen hatte und ARBOS nun zur Zusammenarbeit an seinem Festival in Friaul eingeladen hat. |
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25.Juni 2010 auf der Klosterruine in Arnoldstein(Österreich) |
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„Über Bilder- und Kartenfälscher“ |
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„Über Bilder- und Kartenfälscher“ ist ein neues Ausstellungsprojekt und wird am 25.Juni 2010 auf der Klosterruine in Arnoldstein(Österreich) zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Anhand dreier ausgewählter historischer Situationen – die Pariser Kommune aus dem 19.Jahrhundert. die beschnittenen Fotos Lenins aus den Jahren 1917 und 1918, die gefälschten Karten im Historischen Weltatlas für Österreichische Schulen aus dem Jahr 2008 – wird die Fälschung von Geschichte zur Verschleierung der Wirklichkeit gezeigt. Dazu werden noch aus aktuellen Gründen die Geschichtsfälschungen der amerikanischen Republikaner gezeigt, die damit versuchen, die politische Gestaltungskraft von Präsident Obama zu schmälern. Die Ausstellung wird am 25.Juni 2010 um 19.30 von Bürgermeister Erich Kessler eröffnet. |
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1.Juli 2010 im Dokumentationszentrum Prora auf der Insel Rügen(Deutschland) |
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„Von der österreichisch-ungarischen Wehrmacht in die deutsche Wehrmacht“ |
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Die Ausstellung „Von der österreichisch-ungarischen Wehrmacht in die deutsche Wehrmacht“ wird – mit neuen Forschungsergebnissen angereichert – ab dem 1.Juli 2010 im Dokumentationszentrum Prora auf der Insel Rügen(Deutschland) zu sehen sein. Am 1.September 1939 ist der zweite Weltkrieg von der Armee des Großen Diktators begonnen worden und damit auch der Versuch der Ergebniskorrektur des Ersten Weltkrieges. Ein Teil der Führungsoffiziere in der Armee des Großen Diktators stammten aus der kaiserlichen und königlichen Wehrmacht des Habsburgerreiches, die ihr militärisches Handwerk in den Militärschulen der Doppelmonarchie erlernt haben. Für seine Truppe hatte der Große Diktator auch den Namen von der österreichisch-ungarischen Wehrmacht übernommen. Anhand von ausgewählten Biographien von Offizieren der k.u.k. Wehrmacht wird gezeigt, wie sie dann Karriere in der deutschen Wehrmacht des Großen Diktators machten und am Vernichtungskrieg zur Eroberung des Lebensraumes im Osten beteiligt waren. Aber nicht alle Offiziere der k.u.k. Wehrmacht waren für die Absichten des Großen Diktators zur Ergebniskorrektur des Ersten Weltkrieges nach dessen Absichten geeignet. Ungeeignet waren politische Gegner des Großen Diktators unter den Offizieren, die von der k.u.k. Wehrmacht, zuerst zur deutsch-österr. Wehrmacht(der Name der bewaffneten Macht im Übergang von der Monarchie zur Republik) und dann zur Volkswehr der Republik (Deutsch)Österreich übergingen und schließlich im Österreichischen Bundesheer ihren Dienst leisteten, aber sowohl von der österreichischen Kruckenkreuzdiktatur als auch vom Großen Diktator als politische Gegner verhaftet worden sind. Auch ungeeignet waren Offiziere, die von der k.u.k. Wehrmacht zur Volkswehr der Republik (Deutsch)Österreich übergingen und dann im Österreichischen Bundesheer der demokratischen Republik Österreich und dem Heer der österreichischen Kruckenkreuzdiktatur Dienst leisteten, aber politische Gegner des Großen Diktators waren; auch solche Offizieren mussten beseitigt werden. Für eine Karriere in der deutschen Wehrmacht gänzlich ungeeignet waren österreichisch-jüdische Offiziere. Denn hier verfolgte der Große Diktator seine fanatische Absicht, die Juden total zu vernichten. Und die Geschichte des Ersten Weltkrieges wurde ja auch von den Offizieren mitgeschrieben, das geschönte propagandistische Geschichtsbild war also auch schon vorhanden. Die wirkliche Geschichte konnte so verborgen werden. Diese Offiziere waren für junge, unerfahrene und geschichtsunkundige Menschen Vorbilder. Diese jungen Menschen kannten ja den Krieg nur aus den Geschichten der Offiziere der österreichisch-ungarischen Wehrmacht und des deutschen Heeres. Auf diese Art und Weise ließen sie sich für dumm verkaufen und glaubten an den Endsieg, der im Ersten Weltkrieg nicht erreicht werden konnte. Zwar konnte glücklicherweise auch im Zweiten Weltkrieg keine Korrektur der Ergebnisse des Ersten Weltkrieges erreicht werden und auch kein Endsieg. Doch die Dummheit konnten sie immerhin ihren Kindern und Kindeskindern weitererzählen, um einen weiteren Versuch der Ergebniskorrektur wenigstens in den Köpfen der nächsten Generationen am Leben zu erhalten. Die Ausstellung wird am 1.Juli 2010 um 18.00 Uhr von der Justizministerin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Uta-Maria Kuder, eröffnet. |
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